„Bauern und Arbeiter in einer Partei“: Die Wiedergründung der SPÖ Bäuerinnen und Bauern nach 1945

Am 2. August 1945 berichtete die Tageszeitung „Neues Österreich“ über die Gründung des „Österreichischen Arbeitsbauernbundes“ durch Unterstaatssekretär Alois Mentasti. Damit wurde eine Nachfolgeorganisation für den Verband der „Freien Arbeitsbauern“ geschaffen, der im Jahre 1934 von den NationalsozialistInnen verboten und aufgelöst wurde. Die Büroräumlichkeiten befanden sich bereits damals in der Löwelstraße 18, seit Juli 1945 Sitz der heutigen SPÖ-Bundesgeschäftsstelle. Darüber hinaus erhielten alle Bezirksorganisationen ein entsprechendes „Agrarreferat“ zur fachlichen Unterstützung an ihre Seite gestellt. (1) Österreich stand nach den Folgen von Krieg …

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SPÖ Bäuerinnen und Bauern – Von der Gründung in der 1. Republik bis zur Neuzeit

Die Organisation der SPÖ Bäuerinnen und Bauern gründet sich am 17. März 1923 als „Vereinigung der Kleinbauern, Weinbautreibenden und Kleinpächter“. Alois Mentasti, zu dieser Zeit Vizebürgermeister der niederösterreichischen Gemeinde Sooß und Landesbauernkammerrat, übernimmt den Vorsitz. Im Jahr 1926 zählen die SPÖ Bäuerinnen und Bauern bereits 6.157 Mitglieder, die in rund 1.000 Gemeinden und 253 Ortsgruppen aktiv sind. Die Verbandsleitung fördert zu dieser Zeit den Ausbau des Genossenschaftswesens. In den Bezirken Wiener Neustadt und Neunkirchen entstehen …

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