Der Kampf um das Wahlrecht: Geschichte der Salzburger Sozialdemokratie IV

Bild v.l.n.r.: Josef Witternigg und Robert Preußler (Steinocher-Archiv). Der Wahlschwindel bei der Gemeinderatswahl 1904 in der Stadt Salzburg sollte auch im darauffolgenden Jahr ein bestimmendes Thema bleiben. So kam es am 30. Juli 1905 im Schanzlgarten zu einer Protestversammlung von mehr als 3.000 Personen. Wenige Tage zuvor, am 24. Juli, beschloss der bürgerlich-klerikale Gemeinderat der Stadt Salzburg eine „Reform des Gemeindewahlrechts“. In Wahrheit sollte dies jedoch lediglich den zuvor stattgefundenen Wahlschwindel legitimieren. So marschierten sozialdemokratische …

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Die Partei der ArbeiterInnen entsteht: Geschichte der Salzburger Sozialdemokratie II

Bild v.l.n.r.: Jakob Prähauser und Jakob Viehauser (Steinocher-Archiv). Der Einigungsparteitag 1888/89 in Hainfeld trug auch im Bundesland Salzburg zu einer positiven Entwicklung der ArbeiterInnenbewegung bei. So wurden rasch neue Fachvereine gegründet, die sich allerdings noch nicht „Gewerkschaft“ nennen durften. Die nun jährlich stattfindenden Parteitage in Wien halfen zusätzlich, den bisher losen Gedankenaustausch mit anderen GenossInnen zu intensivieren. Nach dem Parteitag 1891 formierte sich in Salzburg erstmals ein Landesparteikomitee, zu dessen Obmann Franz Egger gewählt wurde. …

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