Das erste sozialdemokratische Agrarprogramm 1925

Auf dem Parteitag 1924 in Salzburg wurde die Einsetzung einer „Agrarpolitischen Kommission“ beschlossen, die mit der Ausarbeitung eines sozialdemokratischen Agrarprogramms betraut wurde. Ein knappes Jahr später, am 27. September 1925, berichtete die „Arbeiter-Zeitung“ ausführlich über den vorliegenden Entwurf, der vor allem die Gesellschaftsordnung in der österreichischen Landwirtschaft anprangerte. Mit Blick auf Großbritannien wurde davor gewarnt, dass „in der kapitalistischen Gesellschaft der landwirtschaftliche Großbetrieb den Bauern ebenso niederkonkurrieren werde, wie etwa die Seifenfabrik den Seifensieder niederkonkurriert hat“ [1]. …

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