Hart erkämpfte Erfolge der Anfangsjahre: Geschichte der Salzburger Sozialdemokratie III

Bei den Reichsratswahlen 1901 errangen die SozialdemokratInnen im Kronland Salzburg weitere Stimmenzuwächse, wenngleich es durch das ungerechte Wahlsystem nicht gelang, einen Sitz im Abgeordnetenhaus zu erringen. Immerhin entfielen etwa in Saalfelden zwei Drittel der abgegebenen Stimmen in der fünften Kurie auf den sozialdemokratischen Kandidaten. Auch in Bischofshofen konnte man mehr als die Hälfte aller Stimmen in der allgemeinen Wählerklasse auf sich vereinigen. Lediglich in der Stadt Salzburg war der Wahlausgang – mit Ausnahme von Itzling …

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Die Partei der ArbeiterInnen entsteht: Geschichte der Salzburger Sozialdemokratie II

Bild v.l.n.r.: Jakob Prähauser und Jakob Viehauser (Steinocher-Archiv). Der Einigungsparteitag 1888/89 in Hainfeld trug auch im Bundesland Salzburg zu einer positiven Entwicklung der ArbeiterInnenbewegung bei. So wurden rasch neue Fachvereine gegründet, die sich allerdings noch nicht „Gewerkschaft“ nennen durften. Die nun jährlich stattfindenden Parteitage in Wien halfen zusätzlich, den bisher losen Gedankenaustausch mit anderen GenossInnen zu intensivieren. Nach dem Parteitag 1891 formierte sich in Salzburg erstmals ein Landesparteikomitee, zu dessen Obmann Franz Egger gewählt wurde. …

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